Der Sternenhimmel im August 2026
Der unbestrittene Höhepunkt des Jahres ist die Sonnenfinsternis am 12. Auch die partielle Mondfinsternis vom 28. ist bei uns zumindest teilweise zu sehen. Der Meteorstrom der Perseiden mit Maximum um den 13. fällt praktisch auf Neumond, ist also sehr gut zu beobachten. Die Abendsichtbarkeit der Venus wird ungünstiger. Das Planetengeschehen verlagert sich auf die Stunden nach Mitternacht. Merkur gibt in den ersten zwei Augustwochen eine kurze Morgensichtbarkeit mit einer Begegnung mit Jupiter um den 15. Mars steht am Morgenhimmel. Jupiter taucht am 12. wieder am Morgenhimmel auf (siehe Merkur). Saturn ist in zweiten und dritten Nachtdrittel zu sehen.
Die Mondfinsternis vom 28. August 2026
In den frühen Morgenstunden des 28. August 2026 können wir eine partielle Mondfinsternis beobachten - allerdings nur zum Teil, denn der partiell verfinsterte Mond geht kurz vor dem Höhepunkt der Finsternis unter.
Die Perseiden 2026
Die Perseiden sind ein jährlich wiederkehrender Meteorstrom, der seinen Ursprung im Kometen 109P/Swift-Tuttle hat. Wenn die Erde dessen Staubspur kreuzt, verglühen die sandkorngroßen Teilchen in der Atmosphäre und erzeugen den bekanntesten Meteorstrom im Jahr, der seinen Höhepunkt Mitte August erreicht. 2026 könnten die Bedingungen nicht besser sein.
Die Sonnenfinsternis vom 12. August 2026
Zu Sonnenuntergang am 12. August 2026 ereignet sich eine partielle Sonnenfinsternis. Mit einem Verfinsterungsgrad von 89% handelt es sich um die stärkste Verfinsterung der Sonne in Wien seit dem 11. August 1999. Allerdings erreicht die Finsternis genau im Sonnenuntergang ihr Maximum.
Venus am Abendhimmel 2026

Von der zweiten Februar- bis in die dritte Septemberwoche können wir unseren inneren Nachbarplaneten, die Venus, am Abendhimmel sehen. Venus ist in dieser Zeit der "Abendstern", auch wenn sie natürlich kein Stern, sondern ein Planet ist.