Der Sternenhimmel im November 2026
In den langen, kühlen Spätherbstnächten dominieren die Herbststernbilder den Himmelsanblick. Mitten unter ihnen, einsam als hellstes Objekt, steht der Ringplanet Saturn. Seine Sichtbarkeit verlagert sich, nach der Opposition Anfang Oktober, in die ersten beiden Drittel der Nacht. Am Morgenhimmel sehen wir die restlichen Planeten von Merkur bis Jupiter.
Mars begegnet Jupiter
Um den 16. November kommt es zu einer Begegnung von Mars und Jupiter am Morgenhimmel. Sie findet in frühen Phasen der Sichtbarkeiten von Mars und Jupiter 2026/27 statt.
Planetenparade am Morgenhimmel
Im November 2026 zeigen sich vier helle Planeten auf einmal am Morgenhimmel: Merkur, Venus, Mars und Jupiter. In dieser Parade der hellen Planeten fehlt nur Saturn. Er ist im November 2026 in der ersten Nachthälfte zu sehen und in der Morgendämmerung längst im Westen untergegangen. Allerdings sind so alle fünf hellen Planeten zumindest im Lauf einer Nacht zu sehen.
Venus am Morgenhimmel
Venus beschert uns in acht Jahren fünf Abend- und fünf Morgensichtbarkeiten. Dabei sind auf der Nordhalbkugel der Erde jene Morgensichtbarkeiten am besten, die in die zweite Jahreshälfte fallen. Das ist bei dieser Sichtbarkeit anfänglich der Fall.
Vor allem im Zeitraum November 2026 bis Februar 2027 wird Venus in der Morgedämmerung im Südosten sehr auffällig sein. Danach wird ihre Sichtbarkeit aber unauffälliger und endet, kaum bemerkbar, erst im Juli 2027.
Astronomischer Almanach für Österreich
Zur Beobachtungsplanung oder zum Mitnehmen in die Dunkelheit sind gedruckte Unterlagen auch im Computerzeitalter noch hilfreich.