Der Sternenhimmel im Juni 2026

Der Sternenhimmel im Juni ist geprägt von kurzen Nächten aufgrund der Sommersonnenwende, dem Aufgang der Sommersternbilder und einer bemerkenswerten Planetenreihe am Abendhimmel. In der ersten Monatshälfte können Beobachter drei Planeten am Abend sehen: Merkur, Venus und Jupiter. Besonders markant ist die enge Begegnung der beiden hellsten Planeten, Venus und Jupiter, um den 10. Juni.
Begegnung von Venus und Jupiter am Abendhimmel
Um den 10. Juni 2026 kommt es zu einer engen Begegnung der beiden hellsten Planeten, Venus und Jupiter, am Abendhimmel. Über einen Zeitraum von einigen Tagen bilden sie ein markantes Doppelgestirn in der Abenddämmerung. Jupiter steht dabei am Ende seiner Sichtbarkeitsperiode, Venus nahe dem Höhepunkt einer guten Abendsichtbarkeit.
Die Saison der nachtleuchtenden Wolken

Etwa einen Monat vor bis einen Monat nach der Sommersonnenwende können auch in unseren Breiten nachtleuchtende Wolken beobachtet werden. Sie werden auch als NLCs bezeichnet, von engl. noctilucent clouds. Es handelt sich bei ihnen um Erscheinungen der oberen Erdatmosphäre, die nur aufgrund der besonderen Beleuchtungssituation um diese Jahreszeit zu sehen sind.
Merkur am Abendhimmel, Mai/Juni 2026

Merkur zeigt 2026 in Mitteleuropa zwei Abend- und zwei Morgensichtbarkeiten. Alle vier Sichtbarkeiten sind günstig.
Die zweite Abendsichtbarkeit des Merkur in diesem Jahr ist etwas ungünstiger als die erste im Februar, aber immer noch recht gut. Venus und Jupiter, die einander Anfang Juni begegnen, weisen den Weg zu dem sonnennahen Planeten.
Venus am Abendhimmel 2026

Von der zweiten Februar- bis in die dritte Septemberwoche können wir unseren inneren Nachbarplaneten, die Venus, am Abendhimmel sehen. Venus ist in dieser Zeit der "Abendstern", auch wenn sie natürlich kein Stern, sondern ein Planet ist.