Planetenparade am Morgenhimmel
Im November 2026 zeigen sich vier helle Planeten auf einmal am Morgenhimmel: Merkur, Venus, Mars und Jupiter. In dieser Parade der hellen Planeten fehlt nur Saturn. Er ist im November 2026 in der ersten Nachthälfte zu sehen und in der Morgendämmerung längst im Westen untergegangen. Allerdings sind so alle fünf hellen Planeten zumindest im Lauf einer Nacht zu sehen.
Der Sternenhimmel im November 2026
In den langen, kühlen Spätherbstnächten dominieren die Herbststernbilder den Himmelsanblick. Mitten unter ihnen, einsam als hellstes Objekt, steht der Ringplanet Saturn. Seine Sichtbarkeit verlagert sich, nach der Opposition Anfang Oktober, in die ersten beiden Drittel der Nacht. Am Morgenhimmel sehen wir die restlichen Planeten von Merkur bis Jupiter.
Jahreshauptversammlung 2026
Wir laden alle Mitglieder zur
Jahreshauptversammlung 2026
am Donnerstag, 26. November 2026, von 19.00 bis ca. 21.30 Uhr
im Festsaal des Österreichischen Alpenvereins, Walfischgasse 12, 1010 Wien
ein.
Link zur Veranstaltung samt Agenda und Anmeldung
Der Sternenhimmel im Oktober 2026

Am Abend, und das bedeutet im Oktober schon ausreichende Dunkelheit gegen 19.30 Uhr MESZ, können wir die Sommersternbilder im Süden bewundern. Zur Mitternacht hin dominieren die Herbststernbilder den Himmel, mitten unter ihnen der Planet Saturn, der am 4. in Opposition zur Sonne steht. Am Morgenhimmel, das bedeutet ausreichende Dunkelheit bis ca. 6 Uhr MESZ, können wir den ganzen Winterhimmel mit Orion im Süden sehen. Dort zeigen sich auch Mars und Jupiter im Osten. Merkur und Venus sind unsichtbar.
Venus am Morgenhimmel
Venus beschert uns in acht Jahren fünf Abend- und fünf Morgensichtbarkeiten. Dabei sind auf der Nordhalbkugel der Erde jene Morgensichtbarkeiten am besten, die in die zweite Jahreshälfte fallen. Das ist bei dieser Sichtbarkeit anfänglich der Fall.
Vor allem im Zeitraum November 2026 bis Februar 2027 wird Venus in der Morgedämmerung im Südosten sehr auffällig sein. Danach wird ihre Sichtbarkeit aber unauffälliger und endet, kaum bemerkbar, erst im Juli 2027.