Sonnenbahn und Jahreszeiten

Mehrmals im Jahr – speziell zum Frühlings- und Sommerbeginn – zeigen wir am Südmast die variable Sonnenhöhe und durch den Schatten des Nordmastes ihren Meridiandurchgang. 

Nachthimmel und Lichtverschmutzung

Der Nachthimmel am Georgenberg ist trotz seiner Meereshöhe von nur 331 m für eine Großstadt erstaunlich dunkel; selbst weniger markante Sternbilder wie der kleine Bär ("kleiner Wagen") sind hier erkennbar. Die Sicht auf den hügeligen Horizont gibt den Besuchern ein Gefühl von Freiheit und lässt sie den Sternhimmel umso mehr genießen. Selbst in der kalten Jahreszeit finden sich bei den Führungen bis zu 30 Personen ein, darunter auch manche Zufallsgäste, die nach einer Wanderung im nahen Naturschutzgebiet am Schaukasten vor der Wotrubakirche vorbeikommen oder die hohen Masten sehen. 

Besondere Momente sind jene, wo manchmal auch am Stadtrand die Milchstraße schwach sichtbar wird. Für die meisten Stadtbewohner ist dies ein ungewohntes Erlebnis.

Schul- und Jugendgruppen

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Für interessierte Jugendgruppen und für astronomische Exkursionen von Schulklassen bieten wir ein erweitertes Programm an (nach vorheriger Vereinbarung). Einige innovative Instrumente kommen zum Einsatz, z.B. ein kleiner Globus mit verschiebbarem Horizont, Zusatzgeräte für die Sonnenprojektion, Finsternisbrillen und sogar Experimente zur Spektroskopie. Eine Maturantin fertigte eine Ekliptikscheibe zur Demonstration der Mond- und Planetenörter (Bild links). Ein größeres Exemplar findet Verwendung, wenn es – etwa bei Planetenkonjunktionen – auf höhere Genauigkeit ankommt. 

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