Mond, Venus und Spica am 7. 11. 2026 in der MorgendämmerungVenus beschert uns in acht Jahren fünf Abend- und fünf Morgensichtbarkeiten. Dabei sind auf der Nordhalbkugel der Erde jene Morgensichtbarkeiten am besten, die in die zweite Jahreshälfte fallen. Das ist bei dieser Sichtbarkeit anfänglich der Fall.

Vor allem im Zeitraum November 2026 bis Februar 2027 wird Venus in der Morgedämmerung im Südosten sehr auffällig sein. Danach wird ihre Sichtbarkeit aber unauffälliger und endet, kaum bemerkbar, erst im Juli 2027.

Nach der unteren Konjunktion am 24. Oktober 2026 taucht Venus rasch am Morgenhimmel auf. Von Ende Oktober bis zum Jahreswechsel 2026/27 wird die Morgensichtbarkeit immer besser.

Position der Venus jeweils am Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung
Position der Venus jeweils am Beginn der bürgerlichen Morgendämmerung

Im Verlauf von 2027 wird die Morgensichtbarkeit ungünstiger. Im Zeitraum März bis Juli 2027 ist Venus schließlich extrem unauffällig in der Morgendämmerung.

Eckdaten dieser Sichtbarkeit:

Datum Ereignis Entfernung v. d. Erde
2026-10-24 untere Konjunktion (unbeobachtbar) 40,8 Mio. km
2026-11-29 größter Glanz (-4,9 mag)  
2027-01-03 größte westliche Elongation (47°)  
2027-08-12 obere Konjunktion (unbeobachtbar) 259 Mio. km

 

Im Fernrohr zeigt Venus vor allem gegen Anfang der Sichtbarkeit eine markante Phase.

Anblick der Venus im Fernrohr in dieser Morgensichtbarkeit
Anblick der Venus im Fernrohr in dieser Morgensichtbarkeit

Venus beendet ihre Morgensichtbarkeit für Wien am 3. Juli 2027 und wird nach der oberen Konjunktion am 12. August 2027 erst am 13. Oktober 2027 wieder am Abendhimmel auftauchen. Da Abendsichtbarkeiten, die im Herbst beginnen, ungünstig sind, wird Venus fast das ganze Jahr 2027 hindurch, abgesehen von Jänner und Februar, keine auffällige Sichtbarkeit zeigen.

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