Im November 2026 zeigen sich vier helle Planeten auf einmal am Morgenhimmel: Merkur, Venus, Mars und Jupiter. In dieser Parade der hellen Planeten fehlt nur Saturn. Er ist im November 2026 in der ersten Nachthälfte zu sehen und in der Morgendämmerung längst im Westen untergegangen. Allerdings sind so alle fünf hellen Planeten zumindest im Lauf einer Nacht zu sehen.
- Die Morgensichtbarkeit der Venus hat gerade begonnen, entwickelt sich nach der unteren Konjunktion aber rasch. Im Lauf des November wird Venus zu einem auffälligen Gestirn im Südosten. Dabei bildet Venus mit dem nahe stehenden Hauptstern der Jungfrau, Spica, ein markantes Doppelgestirn, das die Bewegung des Planeten vor dem Hintergrund der Sterne gut zeigt.
- Zu Venus gesellt sich Merkur in einer günstigen Morgensichtbarkeit. Speziell in den letzten beiden Novemberwochen ist der sonnennächste Planet durchaus auffällig in der Morgendämmerung im Südosten. Venus ist bei der Suche hilfreich.
- Mars steht noch ziemlich am Beginn seiner Sichtbarkeitsperiode 2026/27, die Mitte Juni begonnen hat. Im November kommt es zu einer Begegnung mit Jupiter in der Nähe von Regulus, dem Hauptstern des Löwen. Bei dieser Begegnung wird die Bewegung des Roten Planeten vor dem Hintergrund der Sterne deutlich, auch wenn sie noch nicht so schnell ist wie um die Marsopposition 2027.
- Jupiter steht, wie schon erwähnt, in der Nähe von Regulus im Löwen und wird im Zuge dieser Planetenparade von Mars überholt. Auch Jupiter steht noch eher am Anfang seiner Sichtbarkeitperiode 2026/27.

Himmelsanblick in der Morgendämmerung am 16. November 2026