Eine flexible Dachsternwarte
Gottfried Gerstbach schildert die Vorteile, die eine flexible Aufstellung von Teleskopen auf einer Dachterrasse oder einem Balkon hat – im Gegensatz zu einem Gartenplatz oder einem aufwendigen Schutzbau:
- Kostengünstig, einfach zu bauender Sicht– und Windschutz
- Örtlich und zeitlich flexibel, kein Wetterschutz nötig
- Rasche Orientierung der Instrumente mittels Fliesen oder Fernzielen
- Kurzer Weg zur Wohnung und zum Aufwärmen
- Genug Platz, auch für Besucher und Zubehör-Wagerl.
Es folgen diverse Tipps für Stativ-Aufstellung, Neigungsausgleich, Richtungsmarken, Wind- und Blendschutz, Nutzen von Geländer oder Brüstung, Auswahl von Okularen bzw. Zubehör und das Führen eines Beobachtungsbuchs.
Das Zeichnen von Himmelsobjekten ist die beste Schule für genaues Beobachten – und natürlich fürs spätere Nachlesen. Beispielhafte Skizzen von Gasnebeln, Galaxien und Sternhaufen zeigen, dass es auch im Stadtgebiet lohnenswerte Objekte gibt. Für einfache Erinnerungsfotos durchs Okular genügt eine Kompaktkamera oder das Handy. Empfohlen werden auch Tagbeobachtungen von Venus, Merkur und hellen Doppelsternen, die am blauen Himmel besonders reizvoll aussehen.
Link zum Artikel und zu den Bildern: [pdf-download]
Beobachtungen 2019 und davor
Fotos aus den letzten Jahren
Zusammengestellt von Gottfried Gerstbach
Aufnahmen von G. Gerstbach, Norbert Pachner, Stefan Wallner und Franz Vrabec
Führungen im Sterngarten Georgenberg 2018
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bestbesuchte Führung 2018 (Juli-Mondfinsternis) und gleichzeitig letzte Führung von Hermann Mucke † |
Gewitter über Wien vor der Mondfinsternis 27.7.18 (im Sterngarten hatten wir Glück) |
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Da staunen die Kinder: Franz Vrabec' Ekliptikscheibe | Schattenverlauf der Jänner-Mondfinsternis 2019 |
Exkursionen des Astrovereins 2018-19
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Sternwarte Höhenberg, Waldviertel 2018 | Kepler-Sternwarte Linz, April 2019 |
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1-Meter-Spiegelteleskop, Salzburg 18.10.19 | Kuppel und Doppelteleskop, Urania-Sternwarte Wien |
Österreichische Tagung der Amateurastronomen, Oktober 2019
Durch Mail- und telefonische Kontaktaufnahme zu etwa 15 der Astrovereine Österreichs im Frühjahr 2019 gelang dem ÖAV und der Vega-Sternwarte Salzburg die Wiederbelebung der Tagungsreihe 1975-2000 durch den ÖAV (siehe Bericht) mit den Generalthemen "Visuelles Beobachten" und "Lichtverschmutzung".
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Eröffnung der ÖTA'19, VEGA-Sternwarte Salzburg (Foto E. Erber) |
Lichtverschmutzung über Wien: 5 Scheinwerfer beim Stefansdom strahlen ungezielt in den Himmel |
Tagungsbericht 2019
Österreichische Tagung der AmateurastronomInnen
18.-19. Oktober 2019 in Salzburg
Beobachten mit einfachen Mitteln
Wolfgang Schröter berichtete am 13. April 2019 aus seiner langjährigen Beobachtungstätigkeit. Sein Interessensschwerpunkt liegt bei freisichtiger Beobachtung (Meteorschauer) bzw. bei Beobachtung mittels Feldstecher (Mond, Sternhaufen), wobei er seine Ausrüstung kompakt in einem Traggeschirr verstauen und so auch mit der Bahn zu guten Beobachtungsorten fahren kann. Aus Sicherheitsgründen bzw. zur besseren Sichtbarkeit im Dunkeln sind alle Geräte, Stativbeine etc. mit Reflektoren und teilweise phosphoreszierenden Klebebändern beklebt.