Im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen 2026 in Kooperation mir der Wotrubakriche.
Wir beginnen mit einem Blick zum Frühlingshimmel und stellen uns jene Frage, die schon 1823 den deutschen Arzt und Astronomen Wilhelm Olbers beschäftigt hat: Warum ist der Nachthimmel angesichts der unglaublichen Zahl von Sternen eigentlich schwarz? Die Antwort führt über die Endlichkeit der Lichtgeschwindigkeit, die jeden Blick ins Universum zu einem in die Vergangenheit (und nicht in die Zukunft) macht, zu Edwin Hubble und schließlich zum belgischen Theologen und Astrophysiker George Lemaître. Nachdem Hubble erkannt hatte, dass sich das Universum ausdehnt, folgerte Lemaître, dass das Universum einen Anfang vor langer Zeit hatte. Und in der Tat beantwortet dies Olbers‘ Frage: Der Nachthimmel erscheint schwarz, weil wir so weit in der Zeit zurückblicken, dass es noch keine Sterne gab – „Es werde Licht!“ noch nicht gesprochen war.
Nebenbei sind an diesem Abend der Mond und die beiden Planeten Venus und Jupiter gut zu sehen.
| Beginn der Veranstaltung | 29.05.2026 22:00 |
| Ende der Veranstaltung | 29.05.2026 22:45 |